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Frickenhäuser Str. 2, 72636 Frickenhausen

Über uns

Wer wir sind

„Mit Tradition im Herzen und Freude im Blick – die Waddabolla Weib'r leben Fasnet pur!“

Die Narrenzunft Waddabolla Weib’r e.V. ist eine stolze und lebendige Gemeinschaft, die seit Jahrzehnten die schwäbisch-alemannische Fasnet in Tischardt und Umgebung prägt. Mit unseren Masken, Häsern und Bräuchen halten wir die Traditionen unserer Heimat lebendig und bringen Freude, Lachen und ein Stück Geschichte in die Region. Unsere Zunft besteht aus Menschen, die die Liebe zur Fasnet und den Wunsch, kulturelles Erbe zu bewahren, teilen. Gemeinsam machen wir die Fasnet zu einem unvergesslichen Erlebnis – für uns selbst und für alle, die uns begegnen.

Aktive Mitgleider
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Passive Mitgleider
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Jahre dabei
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Spaß
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unsere

Figuren

Die

Wadda Boll

Die Idee, für Tischardt eine „Fasnetsfigur“ zu entwerfen, entstand schon im Jahr 1989.

Damals hatten sich die ersten 4 „Narren“ zusammengetan und 1990 das heutige Häs entworfen und eine passende Larve dazu aus Lindenholz schnitzen lassen.

In German Faischt hatte man dann auch schnell einen professionellen Masken Schnitzer an der Hand,
der 1990 die ersten vier „Gesichter“ der WADDABOLLA WEIB’R aus Lindenholz herstellte.

Ausgestattet mit Maske und entsprechendem Häs besuchten so die ersten vier WADDABOLLA
die Fasnetsveranstaltungen in den umliegenden Gemeinden, wobei sie viel Spaß verbreiteten,
indem sie als „Tischardter Hexen“ auf den Knien in die Hallen rutschten und unter den Besuchern
allerhand Schabernack anstellten.

Nachdem man so einige Jahre auf den Fasnetsveranstaltungen verbrachte, schlief die
Tätigkeit der ersten WADDABOLLA für einige Jahre ein.

Erst 1998 wurde alles wieder aufgegriffen und sehr schnell hatte man eine Menge „Narren“ in
Tischardt gefunden, so dass man schon 1999 an den ersten Umzügen teilnehmen konnte.

Im Jahr 2000 war es dann so weit, dass die WADDABOLLA WEIB’R als Verein beim Amtsgericht
Nürtingen eingetragen wurden.

Natürlich sind wir, wie jeder Verein, auf Zuwachs angewiesen damit wir unseren vollen Terminkalender jedes Jahr auch bewältigen können.

Da Tischardt ziemlich klein ist, haben wir auch „auswärtige“ Hästräger in unseren Reihen, die mit großer Begeisterung vollständig bei uns integriert sind.

So freuen wir uns über jedes Interesse an unserem Verein, damit unser Ruf

„WADDA – BOLLA“

auch weiterhin überall zu hören sein wird.

Die Idee, für Tischardt eine „Fasnetsfigur“ zu entwerfen, hatte ein Mann aus Tischardt 1989.

Der

Hag Scherer

Die Geschichte vom Hagscherer ist eine Sage, die eng mit der historischen Situation der Tischardter verbunden ist.

Früher gehörte zur Gemarkung Tischardt kein eigener Wald. Den Menschen war es deshalb verboten, Holz aus den umliegenden Wäldern zu schlagen. Um dennoch Feuerholz für den Winter zu gewinnen, blieb ihnen nur eine Möglichkeit: Sie durften an den Waldrändern, im schwäbischen Dialekt „Hag“ genannt, die Äste von Büschen und Hecken abschneiden.

Aus dieser Notwendigkeit entstand die Figur des Hagscherers. Er wird als ein fleißiger und zäher Mann beschrieben, der mit seiner schweren Holzkiepe auf dem Rücken die Waldränder ablief, um dürres Holz und Reisig zu sammeln. Der Hagscherer symbolisiert die Entschlossenheit und den Einfallsreichtum der Tischardter, die sich trotz schwieriger Bedingungen zu helfen wussten.

Heute lebt die Sage vom Hagscherer in den Erzählungen der Menschen weiter. Sie erinnert an eine Zeit, in der der Alltag von harter Arbeit und einer engen Verbindung zur Natur geprägt war, und hält so ein Stück Tischardter Geschichte lebendig.

Der

Autmut Geist

Erstmals erwähnt wird der Ort Tischardt zusammen mit Frickenhausen in einem Lagerbuch des Spitals St. Katharina in Esslingen am Neckar im Jahr 1310. Tischardt ist als Waldrodsiedlung entstanden, darauf weist auch das im Namen enthaltene Wort Hard oder Hardt = Holz hin.

Tischardt liegt auf einem Sattel zwischen Autmut- und Krummbachtal, umgeben von viel Wald, jedoch die Ortsgrenze endet gleich unmittelbar am Waldesrand. Da Tischardt ein sehr armes Dorf war, waren sie auf den wenigen Baumbestand zum Verkauf im Holzhandel angewiesen. In Tischardt konnte man dafür mächtige Eichen und Buchen verzeichnen, die von den Nachbarorten beneidet wurden, und zum Holzdiebstahl führte. Nach mündlicher Überlieferung älterer Einwohner von Tischardt, soll sich ein Geist als Beschützer für den Holzklau entlang des Autmutbaches herum getrieben haben und den Holzdieben das Fürchten gelehrt haben.

Aus dieser alten Sage heraus schuf die Tischardter Narrenzunft Waddabolla Weib`r e.V. zum 20. Jährigen Bestehen der Zunft die Einzelfigur:

„Der Autmutgeist“

„Wadda Bolla! Wir sind für dich da – ob Fragen, Feedback oder Fasnetslaune!“

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